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Neue Bio-Spitzenköchinnen bei BÖLN-Initiative dabei

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Seit vielen Jahren haben die BIOSpitzenköche eine Mission: Überzeugungsarbeit für mehr Bio in der Gastronomie. Jetzt gewinnen sie zwei weitere erfolgreiche Küchenchefinnen und wachsen auf bundesweit 25 Mitglieder.

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Klima, Vielfalt, und Tiere schützen: Wie mehr Nachhaltigkeit in Restaurants und in der Gemeinschaftsverpflegung gelingt, das zeigen die Köchinnen und Köche der "BIOSpitzenköche", einer bundesweiten Kochvereinigung im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Jetzt haben Sie zwei neue Bio-Küchenchefinnen aufgenommen: Renate Lieb, "Die Scheunenwirtin" aus Bartholomä auf der Schwäbischen Alb und Nina Meyer, Küchenchefin im "Bio Berghotel Ifenblick" in Balderschwang im Allgäu. "Die neuen Bio-Spitzenköchinnen zeigen auf ihre jeweils unverwechselbare Weise, wie Bio als zentrale Komponente nachhaltiger Gastronomie erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit ihren Betrieben fördern sie nicht nur die ökologische und wirtschaftliche Wertschöpfung in ihrer Region, sondern auch ihre Besonderheit und Attraktivität," begründet Elmar Seck von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die Ernennung der neuen Bio-Spitzenköchinnen.

Bio-Gastronomie: Nachhaltig über den eigenen Betrieb hinaus

Erste Prämisse für die Ernennung zur Bio-Spitzenköchin: Beide Köchinnen realisieren in ihren Küchen zu 100 Prozent Bio-Einsatz und ein bio-zertifiziertes gastronomisches Konzept. Entscheidender Prüfungsbaustein für die Aufnahme in die Initiative ist der Besuch vor Ort. Renate Lieb in Bartholomä und Nina Meyer in Balderschwang überzeugten Elmar Seck (BLE/BÖLN) und Bio-Spitzenkoch Christopher Hinze mit ihren eigenwilligen, authentischen kulinarischen Konzepten und ihrer konsequenten Umsetzung nachhaltiger Aspekte auch über ihre Bio-Betriebe hinaus. So stärken sie gemeinsam mit ihren nahezu ausschließlich regionalen Bio-Lieferantinnen und -Lieferanten ihre ländlichen Infrastrukturen, schaffen Arbeitsplätze und fördern den Ausbau des ökologischen Landbaus.

Alpine Fusionsküche und feurige Naturküche: Bio ist gelebte Haltung

Bio-Spitzenkoch Christoper Hinze fasst zusammen: "Bei Scheunenwirtin Renate Lieb zieht sich die Linie der Nachhaltigkeit von der regionalen, handwerklichen und kreativen Küche mit legendärem Holzofen-Konzept bis zum Housekeeping. Die Natur schreibt die Speisekarte: Gemüse, Kräuter und Blüten werden in den eigenen, Demeter zertifizierten Gärten frisch für die Küche geerntet und von Wurzel bis zum Blatt verarbeitet. Gleiches gilt für die Verwertung ‚From Nose To Tail‘ beim Tier." Nina Meyer in Balderschwang überzeugt mit: "Weltoffener und experimentierfreudiger ‚alpiner Fusionsküche‘. Man spürt ihre Liebe zur alpinen, handwerklichen Küche und die Freude am Unkonventionellen. Bio ist hier gelebte Haltung und ein mutiger Prozess, ganzheitlich gewachsen und konsequent umgesetzt."